Fahrradleasing

Leasing: Per Gehaltsumwandlung zum Traumrad

Beim Leasing muss der Arbeitgeber nicht viel Kapital investieren. Er schließt einen Rahmenvertrag mit einer Leasingfirma über 36 Monate ab. Bei einem Vertragshändler wählt der Mitarbeiter ein Rad aus, das er nach der Leasingzeit privat übernehmen kann. Monatlich fallen eine Leasingrate und ein Betrag für die Versicherung an. Beides bezahlt der Arbeitgeber, der die Kosten als Betriebsausgaben absetzt.

Der Arbeitnehmer kann mit seinem Arbeitgeber arbeitsvertraglich eine echte Barlohnumwandlung vereinbaren. Das heißt, statt einen Teil des Gehalts ausbezahlt zu bekommen, erhält der Mitarbeiter künftig als Sachlohn ein Dienstrad, das er auch privat nutzen darf. Dafür behält der Arbeitgeber vom monatlichen Bruttolohn die Leasingrate und die Versicherungsprämie ein. Hinzu kommt 1 Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil für die Privatnutzung.

Insgesamt sinkt dadurch die Berechnungsgrundlage für Lohnsteuer und Sozialversicherung, sodass der Arbeitnehmer etwas weniger Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt. Auch der Arbeitgeber zahlt etwas weniger für Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.


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